Hardwarebasteleien


Beispiel 1
Sensoren am analogen Eingang:

Der Nebenprozessor LU57813  enthält  drei  Analog Digital-Umsetzer.  Zwei   davon   werden   zur Überwachung der Versorgungsspannungen des Rechners und des Plotters eingesetzt, der dritte  ist  frei für  den Benutzer verfügbar. Zum Anschluß wird ein einfacher Stereoklinkenstecker verwendet.

Im Prinzip kann jeder Sensor  (für  Licht,  Wärme, Feuchtigkeit  usw.)  angeschlossen  werden, es muß nur dafür gesorgt werden, daß sich die  am  Analogeingang  anliegende Spannung im Bereich von O bis 2,5 V bewegt.

Die folgende einfache Schaltung,  zeigt, wie  ein lichtempfindlicher Widerstand (LDR) angepasst werden könnte:
Als Transistor kann jeder  Universaltyp,  z.B.  BC 238, verwendet werden.  Mit dem Potentiometer kann die Empfindlichkeit eingestellt werden.  Bevor man den  PC-1600 anschlieAt, sollte man sich vergewissern, daß das Maximum  der  Ausgangsspannung  tatsächlich  bei  2,5  V liegt.

Dazu wird der LDR mit einem kurzen Draht  kurzgeschlossen  und  mit  dem Voltmeter der Ausgang gemessen. Leicht abgewandelt kann die Schaltung auch für andere veränderliche Widerstände wie z.B. Heiß- und Kaltleiter  verwendet werden.

Beispiel 2
LED Anzeigeeinbau  im CE-1600P über Akkuzustand:

Nun kein Problem. Netzgeraet EA-160 anschliessen und schon kann es weitergehen (und gleichzetig werden dabei die Akkus auch wieder geladen) -Oder doch ein Problem weil gerade kein Netzgeraet dabei? Nun um dieses zu vermeiden, gibt es zwei moeglichkeiten:

Vor Gebrauch des 1600- Systems die Akkus Qrdnungsgemaess laden oder mittels Software den Ladezustand ueberpruefen. Aber Hand auf Herz, wer macht das schon? Den Akkus taete dies jedenfalls gut und wuerden es Ihnen mit einer langen Lebensdauer danken. Oft geht man aber einen einfacheren Weg (wie ich auch) und haengt den CE-1600P, wann immer moeglich, ans Netz und nimmt ihn dann bei Bedarf wieder ab und erfreut sich dann eines l00%igen Ladezustandes. l00%ig? -

Nein, denn auf Dauer machen die Akkus diese ueberlangen Ladezeiten nicht mit. Und wenn dann noch einige Tiefentladungen hinzukommen, so verkuerzt sich die Lebensdauer erheblich. Zum Glueck sind es handelsuebliche Mignon-Akkus mit Loetfahnen (16-24 DM fuer 5 St.) fuer die man steckerfertig bei Sharp ein Vielfaches dafuer bezahlen muesste. Um nun aber nicht wieder dieselben Fehler zu machen, muss eine einfach zu bedienende und genaue Batteriespannung-Ueberwachung her. Ein Digitalmulltimeter waere eine moeglichkeit, die eine direkte und genaue Spannungsangabe liefert. Jedoch benoetigt man dazu ein weiteres Geraet mit seperater Spannungsquelle.

Ein Digitalvoltmeterpanel waere zwar einbaubar, benoetigt aber auch eine seperate Spannungsquelle. Ausserdem duerften diese Loesungen nicht gerade kostenguenstig sein. Ein Drehspulinstrument benoetigt zwar keine seperate Spannungsquelle, ist aber nicht qenau genug ablesbar. Ein Batteriespannung-Indikator stellt hingegen eine kostenguenstige Loesung dar, die sehr klein baut und ebenfalls keine seperate Spannungsquelle beoetigt. Dafuer zeigt es leider nur die Zustaende GUT und SCHLECHT an und das macht ja schon das BATT-Symbol im PC-1600.

Ich habe nun eine Schaltung entdeckt, die relativ preiswert, klein, leicht abzugleichen, genau und leicht zu bedienen ist: -- eine  10-fach-LED-Band-Spannungs-Anzeige (Voltlupe) -- fuer den Anzeigebereich von 5.6 bis 6.8 Volt.

Die beschriebenen Bauteile bekommt man in gut sortierten Elektronik-Fachgeschaeften (Voelkner, Conrad etc.) zum Preis von insges. 25 bis 30  DM. Ich habe die Schaltung auf eine Lochplatine der Groesse 70*25 mm untergebracht und damit den Vorteil genutzt, diese in das Gehaeuse des CE-1600P einzubauen. Eine schematische Anordnung sehen Sie auf den nachfolgende Skizzen. Nachdem die Ausnehmungen fuer die LED-Band-Anzeige und des versenkt eingebauten Tasters sorgfaeltig ausgefeilt wurden, habe ich im Bereich der beiden Befestigungspunkten abgesaegte Platinen-Distanzstuecke mit Innengewinde unter die Oberseite des Gehaeuses geklebt (Zweikomponentenkleber). Hieran konnte dann die Platine geschraubt werden Sockelt man das IC und die LED-Band-Anzeige, so hat man genuegend Hoehe fuer den Taster zur Verfuegung. Der Taster (moeglichst ein kleiner Mikroswitch) sollte versenkt installiert sein, damit beim Zuklappen des Etuis dieser nicht betaetigt und somit die Anzeige eingeschaltet wird. Sie koennen zum Einschalten einen kleinen Stift verwenden. Den Aufbau der Schaltung entnehmen Sie dem Schaltplan.
 

Diese Methode klappt ganz gut, hat jedoch einen Haken: Denn bei Plotterbetrleb wird das System bei ca. 6,2V abgeschaltet.

Hinweis: Voll geladene Akkus haben 5 * 1,45 V = 7,25 V
         Die Nennspannung betraegt     5 * 1,24 V = 6,20 V
         Normale Entladg. auf etwa     5 *0. 9  V = 4,5 V moeglich.

Hieran merkt man, dass der Plotterbetrieb mit Akkus kaum sinnvoll moeglich ist. Eine halbe bis eine Seite maximal. Die Zerstoerung der Akkus ist also auf den sog. Memory-Effekt sowie moeglicher Dauerladung zurueckzufuehren. Hier haette Sharp den Anwendern etwas Besseres bieten koennen ( zumal das Netzgeraet ja auch nicht gerade billig ist). Vielleicht gibt es jedoch noch einen Ausweg. Ich habe nachfolgend eine Idee aufskizziert, aber mangels Zeit noch nicht ausprobieren koennen.

Also VORSICHT BEIM NACHEN !

Die oben, beschriebene Schaltung besteht im wesentlichen aus 2 Satz zu je 4 Akkus (am besten Baby) ! einem Schalter 2*UM, einer Spannungsregelung sowie einer Freilaufdiode in Laderichtung.
Der Schalter schaltet die 2 * 4 Akkus entweder parallel (wie dargestellt) zur Aufladung und in Reihe fuer den CE-1600P-Akkubetrieb.

Ladeschaltung = 2 * 4 Akkus = ~1200 mAh / 4*1.24 V
Betriebsschaltg.= 1 * 8 Akkus = 1200 mAh / 8*1,24 V

Beim Ladebetrieb werden die Akkus aufgrund des hoeheren Netzadapter-Spannungspotentials ca.8.4V zu ca.5V) ueber die Diode D geladen. Ladedauer duerfte jedoch min. 24 h betragen.
Beim Entladebetrieb, also zur Spannungsversorgunq des CE-1600Ps wird die Akkuspannung auf 2*5V hochgeschaltet, ueber den Positiv-Spannungsregler auf 6 V stabilisiert und mittels der Widerstaende R1,R2  auf ca.6.47 V angepasst. Der Spannungsregler arbeitet im sog. schwebenden Betrieb.

Die Ausgangsspannung berechnet sich wie folgt:
    

Ua = Ux * (1 + R2/R1) + Iq *R2      Ux=Ausganqsspannung des ICs = 6V
                                                          Iq=Ruhestrom des ICs = 10 mA
                                                           qewaehlte Widerstaende R1=470 kOhm
                                                                                              R2=47 Ohm
                                                          Ua = 6,47 V


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