Abgeschickt von Klaus am 26 Juni, 2008 um 16:22:46
In eigener Sache: Ich habe einen PC-1600K, den ich ggfs. verkaufen möchte. Keine Anleitung, keine Verpackung, nur der PC-1600K mit Tasche. Zustand ist wie unbenutzt (habe nur ein paar Sachen darauf probiert, ansonsten benutze ich immer einen normalen PC-1600). Bei Interesse bitte eine email schreiben, vorher die Unterstriche aus der Adresse entfernen.
Um diese Web-Seite zu unterstützen, schreibe ich hier mal, wie man den PC-1600K (also die japanische Version) bedient. Die Bedienung unterscheidet sich vom PC-1600 anscheinend nur dadurch, dass japanische Zeichen eingegeben werden können. Dazu ist auch ein spezieller 2-Zeilen Eingabemodus verfügbar, in dem die Schriftzeichen graphisch dargestellt werden. Leider habe ich keine Anleitung (würde wahrscheinlich auch nichts nützen, dann ich kann kein japanisch), aber ich habe die Betreiber unterschiedlicher Webseiten mal angeschrieben und folgendes herausbekommen:
You can enter 2-line mode by pressing [CTRL] + [!].
BTW, I believe you can enter Katakana characters by Romaji input
method both in 2-line mode and 4-line mode.
Und hier noch eine Beschreibung der Eingabemethoden:
Also die "große Schrift" ist im PC-1600K standardmäßig eingebaut, nur in dieser 2-Zeilen-Betriebsart kann überhaupt richtiges Japanisch dargestellt werden, in der 4-Zeilen-Betriebsart ist man auf Lateinisch und auf einfaches "Katakana" beschränkt, das im heutigen Japanisch nur noch zur Wiedergabe englischer Fremdwörter benutzt und für das eigentliche Japanisch nur noch im alleräußersten Notfall eingesetzt wird, wenn gar nichts anderes geht ... das ist dann ein Gefühl fast wie "Morseschrift" anstelle von Lateinisch.
Du sprichst von der "JAP-Taste" - damit meinst Du wahrscheinlich die "Kana"-Taste (japanisch beschriftet), über der ganz klein auch noch "Roomaji" (ebenfalls japanisch) steht, womit man wählen kann, ob die lateinische Schrift (Roomaji) oder die japanische Silbenschrift (Kana) als Eingabemedium dienen soll.
Wenn die japanische Silbenschrift gewählt ist, gelten die ganz klein rechts neben den Tasten aufgedrucken Zeichen und jeder Tastendruck ruft sofort ein Silbenzeichen ab. Wenn dagegen die lateinische Schrift gewählt ist, muss man schon mindestens zwei Tasten nacheinander drücken, bis ein Silbenzeichen ausgewählt ist, denn die japanischen Silbenzeichen entsprechen meistens einem Konsonanten plus einem Vokal. Der einzige Konsonant, der allein vorkommen kann, ist "n", aber auch zu dessen Eingabe muss man oft "NN" schreiben, damit die Eingabeprozedur das von "NA", "NI","NU", "NE" und "NO" unterscheiden kann. Und auch von "NYA", "NYO" und "NYU".
Wenn man sich schon im japanischen 2-Zeilen-Anzeige-Modus befindet und den Lateinische-Schrift-Eingabe-Modus ("Roomaji") aktiviert und KAWASAKI eingibt, dann erscheinen nacheinander die japanischen Zeichen für "KA", "WA", "SA" und "KI", also vier Zeichen. Drückt man danach die Kanji-Wandlungstaste (jap. "Henkan", das ist hier die Pfeil-nach-unten-Taste), dann wird die eingegebene Zeichenfolge in die eigentliche japanische Schrift umgewandelt, und das wären in diesem Fall nur ZWEI Zeichen, von denen das erste wie drei senkrechte Striche aussieht und "Fluss" bedeutet.
Wenn man nochmal "Henkan" drückt, wird eine weitere Wandelungsvariante angezeigt. Die richtige Variante muss dann durch "okay" bestätigt werden, wozu normalerweise die ENTER-Taste benutzt wird. In den frühen Geräten war zwar manchmal die Bedienung ein wenig abweichend, vielleicht musste man sogar zuerst nur "KAWA" wandeln und dann erst "SAKI", und dafür vielleicht sogar mehrfach auf Pfeil-nach-unten drücken, aber meistens läuft es so wie oben beschrieben.